Innovative Impulse für vernachlässigte Landschulen

Ort: 

Provinz Cusco

Partnerorganisation: Der Verein QESPINA leistet lokale Schulentwicklung in mittellosen Landschulen. Es werden künstlerische und ökologische Projekte initiiert, Lehrkräfte werden laufend geschult und Eltern werden zur Mitarbeit verpflichtet. So entwickeln sich engagierte Teams und entstehen kleine kulturelle Inseln, wo wieder Gemeinschaftssinn lebt, wo Umwelterziehung praktisch umgesetzt und gesunde Ernährung eingeführt werden. Alle Schulen sind sehr arm und, auf über 3'500 m.ü.M. gelegen, einem äusserst harten Klima ausgesetzt.

Projektbeschrieb: Vier Primarschulen bauen künstlerisch- handwerkliche Module in den Unterricht ein, mit dem Ziel, vernachlässigte kulturellen Werte zu pflegen und die Kommunikation der Kinder zu verbessern. Alle Schulen bauen Gemüsegärten auf, deren Produkte in der Schulküche verwendet werden. Diese helfen mit die weit verbreitete Mangelernährung der Kinder zu verbessern. Die Schulen leisten aktive Umwelterziehung in ihren Gemeinden durch Abfallentsorgung, Putzaktionen und Aufforsten mit Bäumen. Erste Gewächshäuser aus Plastikfolie machen einen rentablen Gemüseanbau möglich.  Der Gemüseanbau zur Selbstversorgung ist weitgehend verschwunden, viele Kinder sind mangelernährt, blutarm und geschwächt. Im Schulgarten lernen sie selber Gemüse anzubauen und tragen dieses Know-How nach Hause. So sind in vielen Familien in der Folge „Hausgärten“ entstanden, welche einerseits die Gesundheit der Familie verbessern und andrerseits einen kleinen Verdienst abwerfen. Die Projektleitung unterstützt die Schulen mit Wissen, Impulsen, Begleitung und mit Material. 

Beitrag apia: der Beitrag von apia ermöglicht, das Projekt während 2 Jahren durchzuführen.

Projektverantwortliche: Bettina Groher

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