Sozial und kreativ lernen in korruptem Umfeld

Ort: 

Region Cajamarca

Partnerorganisation: Die Demokratische Schule Huamachuco (EDHU) besteht seit 2009 und ist in ihrer Art in Peru einzigartig. Der Provinzort auf 3'400 m.ü.M ist wegen seinen Goldminen berüchtigt. Diese locken zwar mit Arbeitsplätzen, vergiften aber das sozial-politische Klima. Die durch hochgiftige Abfälle verursachten Umweltprobleme werden vertuscht. Wer opponiert, begibt sich in Gefahr.
Aus einem Kreis wachsamer Bürger entstand die Idee, mit einer Schule eine Gegenbewegung zu schaffen. Hier sollen Kinder angstfrei lernen dürfen und zu mündigen Jugendlichen heranwachsen. Die EDHU will einen radikal alternativen Beitrag zur  allgemeinen Schulreform in Peru leisten. Die Schule steht allen Kindern, auch denen aus ärmlichen Verhältnissen, offen.

Projektbeschrieb: In der EDHU lernen Kinder frei und selbstverantwortlich ihre Lernziele wählen. Sie arbeiten oft in Gruppen, realisieren Projekte, arbeiten im Garten, in der Werkstatt und in der Küche. Das soziale Miteinander aber auch das individuelle Interesse und Lerntempo sind zentral. In einer Schüler-Lehrerversammlung werden auf demokratische Weise allgemeine Regeln erarbeitet, Aktivitäten geplant und Probleme angegangen. Das eigene Schulhaus konnte mit Hilfe von Freunden aus Deutschland 2012 gebaut werden. Es besteht eine Patenschaft mit der „Demokratischen Schule Freiburg“.

Beitrag apia: der Beitrag von apia ermöglicht der Schule, die Lohnkosten der Mitarbeitenden während zwei Jahren zu decken.

Projektverantwortliche: Bettina Groher

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